Ein Interview

Ich bin’s mal wieder. Es scheint da irgendeinen Virus zu geben. Sprich: Jan Willhaus stellte fünf Fragen an fünf Blogger, unter anderem an mich. Die darf ich nun beantworten und selbst fünf eigene Fragen an fünf weitere Blogger stellen. Klasse. Dann mal ab dafür:

1. Auto, Rad oder Bus? Anders gefragt: Umweltbewusst oder faul?

Generell faul. Der Fragesteller selbst brachte mir mal eine wichtige Regel bei: Jede Entfernung, die größer als die PKW-Länge ist, wird gefahren. Diese finde ich durchaus sinnvoll. Problematisch ist nur, dass mein Auto meist ca. 200-300m von der Wohnung entfernt steht, nicht jedes Ziel ausreichend PKW-Stellplätze bietet und auch die erneute Parkplatz-Suche in der Nähe der Wohnung nervig sein kann. Somit versucht man auch gerne mal, auf das Auto zu verzichten, was in meinem Fall bedeutet: Laufen, weil es einfach kaum etwas schöneres gibt. Fahrrad-fahren ist mir irgendwie viel zu stressig. Und mit öffentlichen Verkehrsmitteln habe ich zwei Probleme: Das Schlimmste ist das abartige Menschenmaterial, was sich in in Bussen und Bahnen aufhält. Das andere ist meine Angststörung, die in Bussen jedoch weniger ausgeprägt ist. Generell gilt also: Gebt mir Schusswaffen und die Lizenz zum Töten. Dann fahr ich tagsüber Bus. Ansonsten nur abends, wenn die Dinger leer sind… oder ich voll bin.

2. Welches Musikinstrument wolltest du schon immer spielen können und warum?

Da ich schon früh meine Liebe für, allgemein gesagt, “Rockmusik” entdeckt habe, wollte ich schon immer gern Gitarre spielen können. Leider durfte ich in meiner Kindheit vorerst mal 7 Jahre Klavier lernen. Und man kennt das ja: Wenn man dazu gezwungen wird, entwickelt sich schnell eine Abneigung dagegen. Danach nahm ich ca. ein Jahr Gitarrenunterricht, jedoch nur halbherzig. Mittlerweile wünschte ich mir, ich hätte weiterhin Klavier gespielt und auch mehr Gitarre gelernt. Aber scheiß drauf! Stattdessen übe ich nun jeden Tag Piq Squeals. In diesem Sinne: BREEEEEE!

3. Welches ist dein liebstes Filmgenre und welcher Film gefällt dir am besten?

Wolltest du mich jetzt verarschen, oder was? Jeder, der mich kennt, weiß, dass Filme ein riesiges Hobby von mir sind und ich eine entsprechende Sammlung an Originalen besitze. Wie auch bei Musik bin ich auch bei Filmen extrem aufgeschlossen. Wer sich auf ein Genre versteift, verpasst so viel schönes. Es dürfen also gerne anspruchsvolle Filme sein, aber auch mal übelster Mainstream zum Hirn abschalten. Mal gebe ich mir einen tollen Disney-Klassiker (der Charme und die Emotionen sind unerreicht), aber auch mal einen schön trashigen Nazi-Gewaltporno (auch bekannt als “Nazi(s)ploitation”). Mal eine dämliche Nerd-Komödie, aber auch gerne ein tolles Drama. Ihr könnt euch also denken, was ich auf die Frage nach meinem Lieblingsfilm antworte: “Das sind ca. 8 Millionen, du Hirn! Aber die frühen Werke von Alejandro Jodorowsky sind z.B. schon recht weit vorne…”

4. Welches Schulfach hast du besonders gemocht und welches gehasst und warum?

Bah. “Mami, Mami! Ich hab Schulfächer.” Naja. Hatte ich auch mal. Und ich würde mal behaupten, dass Mathematik mir immer am besten gefiel. Warum? Weil es einfach die einzige Sprache ist, die in jedem Teil der Erde gesprochen wird. Und weil es einfach so schön logisch ist.

Gehasst habe ich hingegen diese beschissenen Laberfächer, in denen auch die Gammler glänzen konnten. Politik, Religion, Werte & Normen. “Mami! Ich erkenne zwar keine logischen Zusammenhänge, aber ich kann stumpf wiedergeben, was ich mal irgendwo gelesen habe.” Toll. Back dir ‘n Eis, du Pissbacke. (Was nicht heißen soll, dass die Inhalte uninteressant und unwichtig waren.)

5. Glaubensfrage: iOS oder Android? Oder etwas anderes?

Symbian. War’n Witz! iOS. Und was anderes kommt mir auch nicht mehr ins Haus.

Das waren meine Antworten. Und ihr glaubt nicht, wie wenig Lust ich gerade habe, mir fünf weitere Fragen auszudenken. Trotzdem… folgende Fragen gehen raus an Robert, NinaAmanda, Kevin und Sarah deren Blogs ich euch hiermit wärmsten ans Herz lege.

  1. Was und wie war dein erstes Konzert, und wie alt warst du zu dem Zeitpunkt?
  2. Welcher Spongebob-Charakter entspricht dir am ehesten? (Begründung)
  3. Gibt es, deiner Meinung nach, Tabus, die in Filmen nicht gebrochen werden sollten, und welche wären das?
  4. Welche drei (gerne auch mehr) Bücher sollte jeder Mensch einmal gelesen haben?
  5. Wie viel Kind steckt noch in dir, und glaubst du, dass es irgendwann ganz verschwinden wird?
Viel Spaß damit! Ich hab euch lieb.

Ein Gedanke zu “Ein Interview

  1. Pingback: Ein Interview | Janwillhaus.de

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