Ein Interview

Ich bin’s mal wieder. Es scheint da irgendeinen Virus zu geben. Sprich: Jan Willhaus stellte fünf Fragen an fünf Blogger, unter anderem an mich. Die darf ich nun beantworten und selbst fünf eigene Fragen an fünf weitere Blogger stellen. Klasse. Dann mal ab dafür:

1. Auto, Rad oder Bus? Anders gefragt: Umweltbewusst oder faul?

Generell faul. Der Fragesteller selbst brachte mir mal eine wichtige Regel bei: Jede Entfernung, die größer als die PKW-Länge ist, wird gefahren. Diese finde ich durchaus sinnvoll. Problematisch ist nur, dass mein Auto meist ca. 200-300m von der Wohnung entfernt steht, nicht jedes Ziel ausreichend PKW-Stellplätze bietet und auch die erneute Parkplatz-Suche in der Nähe der Wohnung nervig sein kann. Somit versucht man auch gerne mal, auf das Auto zu verzichten, was in meinem Fall bedeutet: Laufen, weil es einfach kaum etwas schöneres gibt. Fahrrad-fahren ist mir irgendwie viel zu stressig. Und mit öffentlichen Verkehrsmitteln habe ich zwei Probleme: Das Schlimmste ist das abartige Menschenmaterial, was sich in in Bussen und Bahnen aufhält. Das andere ist meine Angststörung, die in Bussen jedoch weniger ausgeprägt ist. Generell gilt also: Gebt mir Schusswaffen und die Lizenz zum Töten. Dann fahr ich tagsüber Bus. Ansonsten nur abends, wenn die Dinger leer sind… oder ich voll bin.

2. Welches Musikinstrument wolltest du schon immer spielen können und warum?

Da ich schon früh meine Liebe für, allgemein gesagt, “Rockmusik” entdeckt habe, wollte ich schon immer gern Gitarre spielen können. Leider durfte ich in meiner Kindheit vorerst mal 7 Jahre Klavier lernen. Und man kennt das ja: Wenn man dazu gezwungen wird, entwickelt sich schnell eine Abneigung dagegen. Danach nahm ich ca. ein Jahr Gitarrenunterricht, jedoch nur halbherzig. Mittlerweile wünschte ich mir, ich hätte weiterhin Klavier gespielt und auch mehr Gitarre gelernt. Aber scheiß drauf! Stattdessen übe ich nun jeden Tag Piq Squeals. In diesem Sinne: BREEEEEE!

3. Welches ist dein liebstes Filmgenre und welcher Film gefällt dir am besten?

Wolltest du mich jetzt verarschen, oder was? Jeder, der mich kennt, weiß, dass Filme ein riesiges Hobby von mir sind und ich eine entsprechende Sammlung an Originalen besitze. Wie auch bei Musik bin ich auch bei Filmen extrem aufgeschlossen. Wer sich auf ein Genre versteift, verpasst so viel schönes. Es dürfen also gerne anspruchsvolle Filme sein, aber auch mal übelster Mainstream zum Hirn abschalten. Mal gebe ich mir einen tollen Disney-Klassiker (der Charme und die Emotionen sind unerreicht), aber auch mal einen schön trashigen Nazi-Gewaltporno (auch bekannt als “Nazi(s)ploitation”). Mal eine dämliche Nerd-Komödie, aber auch gerne ein tolles Drama. Ihr könnt euch also denken, was ich auf die Frage nach meinem Lieblingsfilm antworte: “Das sind ca. 8 Millionen, du Hirn! Aber die frühen Werke von Alejandro Jodorowsky sind z.B. schon recht weit vorne…”

4. Welches Schulfach hast du besonders gemocht und welches gehasst und warum?

Bah. “Mami, Mami! Ich hab Schulfächer.” Naja. Hatte ich auch mal. Und ich würde mal behaupten, dass Mathematik mir immer am besten gefiel. Warum? Weil es einfach die einzige Sprache ist, die in jedem Teil der Erde gesprochen wird. Und weil es einfach so schön logisch ist.

Gehasst habe ich hingegen diese beschissenen Laberfächer, in denen auch die Gammler glänzen konnten. Politik, Religion, Werte & Normen. “Mami! Ich erkenne zwar keine logischen Zusammenhänge, aber ich kann stumpf wiedergeben, was ich mal irgendwo gelesen habe.” Toll. Back dir ‘n Eis, du Pissbacke. (Was nicht heißen soll, dass die Inhalte uninteressant und unwichtig waren.)

5. Glaubensfrage: iOS oder Android? Oder etwas anderes?

Symbian. War’n Witz! iOS. Und was anderes kommt mir auch nicht mehr ins Haus.

Das waren meine Antworten. Und ihr glaubt nicht, wie wenig Lust ich gerade habe, mir fünf weitere Fragen auszudenken. Trotzdem… folgende Fragen gehen raus an Robert, NinaAmanda, Kevin und Sarah deren Blogs ich euch hiermit wärmsten ans Herz lege.

  1. Was und wie war dein erstes Konzert, und wie alt warst du zu dem Zeitpunkt?
  2. Welcher Spongebob-Charakter entspricht dir am ehesten? (Begründung)
  3. Gibt es, deiner Meinung nach, Tabus, die in Filmen nicht gebrochen werden sollten, und welche wären das?
  4. Welche drei (gerne auch mehr) Bücher sollte jeder Mensch einmal gelesen haben?
  5. Wie viel Kind steckt noch in dir, und glaubst du, dass es irgendwann ganz verschwinden wird?
Viel Spaß damit! Ich hab euch lieb.

23.03.2012 – Das Individuum wird alt.

(Achtung. Folgender Blogpost strotzt nur so vor Selbstmitleid.)

Am 23.03.2012 jährt sich der Tag meiner Geburt bereits zum 25. Mal. Klar: Ihr findet das alle nicht schlimm. 25 ist doch ein tolles Alter. Mir geht es jedoch absolut auf die Eier.

Warum? Ich denke, es liegt hauptsächlich in meiner Angststörung begründet. Wie die aufmerksamen Menschen unter euch wissen, leide ich seit knapp 3 1/2 Jahren an einer Agoraphobie mit Panikattacken. Anfangs konnte ich das Haus kaum noch verlassen. Durch einen 6-wöchigen Klinikaufenthalt wurde ich wieder lebensfähig, wenn auch eingeschränkt. Leider war es mir dadurch kein Stück möglich, die letzten Jahre zu genießen. Und ich glaube, dass gerade die Jahre zwischen 20 und 30, vor allem als Student, die tollsten im Leben sind. Mir fehlt einfach der ganze Schwachsinn, den man von anderen Menschen in diesem Alter kennt.

Bei mir hört es schon bei den kleinsten Dingen auf. Wenn wir mal bei Burger King sind, muss ich immer darauf bestehen, dass wir das Essen mitnehmen, weil ich gerade mit dem Essen in öffentlichen Lokalen große Probleme habe. Ebenso ist es mir nicht möglich, einfach mal gemütlich einen Kaffee oder ein Bier trinken zu gehen. Zwar bin ich öfters in Kneipen anzutreffen, dann aber nur richtig “feiernd”, sprich: Ich habe vorgeglüht und mir die Angst somit schon weggetrunken. Ihr glaubt gar nicht, wie gern ich mal wieder eine Frau kennenlernen und mich einfach mit ihr treffen würde. Da in dem Fall, vor allem am Anfang, die Nervosität allerdings noch deutlich höher wäre, ist das natürlich vollkommen ausgeschlossen. Die einzige Möglichkeit für mich wäre ein Date in meiner Wohnung, aber selbst in der Situation könnte es sehr leicht zu Brechreiz, Schwindel, etc. kommen, was einem bei einem Date sicherlich unangenehm wäre. Alternative? Vorher betrinken oder starke Beruhigungsmittel schlucken (wobei selbst Tavor bei mir versagt und ich somit meinen chemischen “Meister” noch nicht gefunden habe). Beides Dinge, die für mich bei einem Date kaum in Frage kommen.

Sprich: Keine Dates für mich. Dabei würde man doch gerade in diesem Alter gerne Frauen kennenlernen, vor allem eine, mit der man sich einfach wohlfühlt, die einem die Einsamkeit nimmt und einfach in schwierigen Zeiten bei einem ist. Sicherlich würde mir das auch auf dem Weg der Besserung helfen. Naja… Es hat in den letzten Jahren nicht geklappt und wird auch in den nächsten Jahren nicht klappen. Zwar bin ich sehr verliebt, müsste dafür jedoch nach Österreich fahren, wo ich noch nicht einmal wirklich erwünscht bin. Und besuchen kann sie mich auch nicht. Das ist also ebenfalls verdammt schwer. Dafür bestimmt die Angst mein Leben zu sehr.

Natürlich besteht auch die Angst, dass ich meine Agoraphobie nie in den Griff bekomme. Wie soll es dann mit mir weitergehen? Momentan habe ich selbst in den Vorlesungen Probleme. Wie soll es dann nach dem Studium im Beruf aussehen? In meinem jetzigen Zustand könnte ich vermutlich nicht einmal ein Bewerbungsgespräch führen. Und dieser Punkt kommt in riesigen Schritten näher, obwohl nächsten Monat erst mein viertes Semester startet. Vor diesem graut es mir übrigens ebenfalls schon. Viele von euch wissen, dass meine Angststörung durch einen Hitzeschlaf ausgelöst wurde. Darum ist es gerade im Sommer meist besonders schwierig für mich, weshalb ich letztes Jahr schon 2 Monate nicht zu den Vorlesungen konnte.

Und es ist ja nicht nur das. Ich würde einfach gerne mal im Sommer wieder mit Freunden am Badesee oder im Park rumgammeln und einfach nichts tun. Oder einfach mal ein Eis essen oder ein bisschen shoppen gehen. Diese völlig normalen Dinge, die Menschen in meinem Alter im Sommer tun. Aber das wird auch dieses Jahr für mich ausfallen, denke ich. Also ein weiteres Jahr, das ich nicht genießen kann.

Wie gerne würde ich auch mal so viele von euch Internetbekanntschaften besuchen, oder gar ein großes Treffen?! Ich hoffe, dass ich dieses Jahr ein paar vertraute Menschen abklappern kann. Aber auch, wenn das klappt, wird es mit großer Nervosität und Unwohlsein einhergehen, und kann somit nicht in vollen Zügen von mir genossen werden. Ein schöner Urlaub mit Freunden fällt natürlich sowieso flach, wie ihr euch denken könnt.

Vermutlich werde ich den Sommer also wieder in meiner Wohnung verbringen und mich dort tagsüber vor der Hitze verstecken, dann bereits mit 25 Jahren… nächstes Jahr mit 26 Jahren… übernächstes Jahr mit 27 Jahren. Weiter muss ich vermutlich nicht gehen. Die Größten sterben doch sowieso mit 27.

Ich weiß: Dieser Blogpost ist beschissen, und nicht das, was ihr von mir erwartet. Aber ich wollte einfach mal ein paar Gedanken raushauen, die mir gerade durch den Kopf gehen und mir die Laune vermiesen. Und ich will damit nicht sagen, dass alle, die älter als 25 sind, alt sind. Nur, dass es mir momentan einfach zu schnell geht.

Ich möchte in dieser Phase meines Lebens nicht nur überleben. Ich will leben! Und die 25 rückt mir riesigen Schritten näher und hält mir täglich vor Augen, dass bald wieder ein Jahr rum ist. Ein Jahr voller Einsamkeit und Angst. Ein Jahr ohne echten Spaß am Leben.

Somit an dieser Stelle ein herzliches “Fick Dich!” an meine Angst, meine Depressionen, meine fehlende Stärke und die große 25. Ich habe einfach keine Lust mehr auf den ganzen Schwachsinn (was nicht mit Suizidabsichten gleichzusetzen ist, bevor hier jetzt das Geschrei losgeht).

Danke für’s Zuhören!

Euer Yannick

Akt 1, Szene 2 – In Sicherheit… oder?

Was bisher geschah:
Prolog – Der Anfang vom Ende meines Lebens
Akt 1, Szene 1 – Die Lage spitzt sich zu

Mein Auto – Ein Faradayscher Käfig, der mich nicht nur vor Blitzen, sondern auch vor der Außenwelt schützt. Jeder, der ein eigenes Auto besitzt, weiß vermutlich, was ich meine: Es ist ein mobiles Zuhause – in meinem Fall sogar klimatisiert und mit einem Hauch von Kneipe in der Luft. Also genau das, was ich in meiner Situation (wir erinnern uns: Schwindel, Übelkeit, Schweißausbruch, etc.) brauchte, um ein wenig Ruhe zu haben.

Fuck, ist das heiß!  – Der erste Gedanke, wenn man im Sommer in ein Auto steigt, dass ein paar Stunden nicht gefahren wurde. Fehlen nur die bierbäuchigen, schwitzenden, lediglich mit einem Handtuch bekleideten Schweden auf der Rückbank, die einem ein feuchtfröhliches “God dag!” entgegenschmettern. Aber wozu gibt es die Klimaanlage? Dazu die Rückenlehne meines Sitzes ganz nach hinten gestellt und erstmal “hingelegt”. (Da ich gerade daran denken muss: Ein herzliches “Fickt euch, ihr Missgeburten!” geht raus an das ungebildete Pack, das die Rückenlehne ihres fahrenden, unheimlich hässlich getunten Schrotthaufens aus Coolness-Gründen in die liegende Position stellt. Dazu eine hässliche Schlampe aus der Unterschicht auf dem Beifahrersitz, und ab zum McDonalds-Parkplatz – Gleichgesinnte treffen. Ein für alle Mal: Ihr seid nicht cool. 90% der gebildeten Menschen lachen über euch. Den anderen 10% bleibt das Lachen im Halse stecken, weil ihr selbst nachts erst bei 50km/h in den zweiten Gang schaltet und somit eine ungeheure Lärmbelästigung erzeugt. Darwin würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wissen würde, dass Menschen wie ihr, der Bodensatz der Menschheit, noch existieren.)* (Für die ganz doofen: Das Sternchen verweist auf ein weiteres Sternchen am Ende dieses Textes.)

Entschuldigung. Wo war ich? Richtig: In meinem Auto. Halb sitzend, halb liegend. Klimaanlage. Getränke. Radio aus. Sprich: Die Dinge, die zuvor vollkommen ausreichten, um meinen Kreislauf innerhalb von 2 Minuten wieder zu stabilisieren. Jedoch vergingen weit mehr als 2 Minuten. Zwar stabilisierte sich mein Zustand ein wenig, aber auf einer Skala von 1-10 (1: Tod, 10: Leben) kam ich nicht über eine 5 hinaus. Und meine Beine fühlten sich zunehmend schwerer an. Neuer Plan: Auf die Rückbank legen und ein wenig die Beine anwinkeln, um den Blutüberschuss dort wieder in meinem gesamten Kreislauf zu verteilen. Aber auch das half nicht. Langsam kam mir der Gedanke, dass es eindeutig mehr sein muss als ein paar Kreislaufprobleme. Aber was tun? Ich sitze in meinem Auto in einem riesigen Parkhaus. Die Klimaanlage pustet mir ein wenig kühle Luft, größtenteils aber Abgase ins Auto. Vernünftig hinlegen ist nicht möglich. Irgendwie muss ich ins Hotel kommen. Da wartet ein Bett und ein vermutlich kühles Zimmer auf mich. 4 Sterne sollten eine vernünftige Klimatisierung beinhalten. Die 20 Minuten bis dahin muss ich irgendwie schaffen.

Schon bei dem Gedanken an die Fahrt verschlechterte sich mein Befinden wieder. Trotzdem setzte ich mich wieder in den Fahrersitz und ließ den Motor an – Das Befinden sank auf 3 ab. Mir lag zwar nicht viel an meinem Leben oder dem der anderen Verkehrsteilnehmer, aber an dem meiner Freundin. Also wartete ich 10 – 15 Minuten bei laufendem Motor ab, bis ich wieder bei einer stabilen 5 war. Also fuhr ich langsam los. Mit jedem Meter ging es mir allerdings wieder beschissener. Je näher ich der Ausfahrt der Etage kam, desto instabiler wurde ich körperlich. Nach kurzer Zeit war ich also wieder bei einer 2-3. Sprich: Schwindel, Brechreiz, Tunnelblick, Ohrgeräusche, Schweißausbrüche, Muskelzuckungen, Zittern, Blasendruck (in Stresssituationen entwässert der Körper stärker), etc. Kein Zustand, in dem man sich in den Oberhausener Feierabendverkehr oder auf die Autobahn wagen sollte. Also parkte ich den Wagen wieder. Was nun? Meine Freundin machte sich auch langsam Sorgen, wusste aber ebenfalls nicht, was man tun könnte.

Vielleicht tut mir ein wenig Bewegung gut? Ich muss eh pissen. Allerdings muss ich mich dafür wieder in die Menschenmenge stürzen. Egal. Der Weg wird nicht weit sein. Das überstehe ich schon. Auch wenn mir bei dem Gedanken daran schon wieder unheimlich schlecht wurde, ging ich mit meiner Freundin los. Ihre Hand wollte ich zu dem Zeitpunkt nicht nehmen, da mir meine kalten, schwitzigen Hände unangenehm waren. Außerdem brauchte ich irgendwie “Freiheit”. Trotzdem war ich froh, dass sie bei mir war, da sie außerhalb meines Autos das einzig vertraute für mich war. Der Kampf durch die Massen war auch schon erträglicher als der vorherige. Trotzdem brachte mir auch die Bewegung nicht viel, außer die sanitären Anlagen und die damit zusammenhängende Erleichterung, wobei diese sich eher anfühlte, als hätte ich eine Blasenentzündung. (Kennt jemand von J.B.O. “Ein guter Tag zum Sterben”? Wenn ich in dem Moment an ein Lied gedacht hätte, dann an das.) Anschließend ging es zurück in das Parkhaus und mein Auto.

Alles klar. Du hattest einigermaßen frische kühle Luft und viel zu trinken. Du hast deine Beine hochgelegt. Du hattest Bewegung. Was könnte noch helfen? Vielleicht war der Riesen-HotDog schlecht, und du hast dir nur den Magen verdorben? Trick 17: Kotzen. Und auch das probierte ich dann. Vorher natürlich eine gescheite Tüte rausgesucht und dann den Finger in den Hals. Versucht das mal auf dem Fahrersitz einer Limousine. Gemütlich ist das nicht! Durch die Haltung fiel mir auch das Kotzen wirklich schwer. Die Finger bohrten nur so in meinem Hals- und Rachenraum rum, lösten immer wieder den Brechreiz aus, der jedoch nicht viel zu Tage förderte, außer seltsame Geräusche, die ich mir sonst höchstens bei einem kranken Vogelstrauß vorstellen könnte. An dieser Stelle ein Dankeschön an meine damalige Freundin, da sie das alles zu ertragen wusste und die Situation durch Humor ein wenig auflockerte.

Sehr schön ist es übrigens, wenn man nach dem (kläglichen Versuch zu) Kotzen merkt, dass man nichts mehr zu trinken hat. Natürlich wäre meine Freundin auch allein losgegangen, um etwas zu besorgen, aber ich hoffte immernoch auf Besserung durch Bewegung. Außerdem wollte sie mich ungern allein lassen. Wir kämpften uns also erneut durch die Massen bis zu einer Drogerie, wo wir etwas zu trinken bekamen. In der Schlange an der Kasse verschlechterte sich mein Zustand wieder deutlich, aber letztendlich überlebte ich das und auch den Rückweg zum Auto.

Da lag ich nun. Ich hatte alles unternommen, was mir in den Sinn kam. Und es wurde nicht besser. Ich saß in meinem Auto in einem Parkhaus fest und konnte nicht losfahren. Öffentliche Verkehrsmittel würde ich ebenfalls nicht nutzen können. Laufen konnte ich höchstens 200-300 Meter, ohne dass ich umkippen und mich übergeben müsste. Ich fühlte mich so mies, wie noch nie zuvor. Natürlich kann ich hier die einzelnen Symptome beschreiben, aber die spiegeln leider kaum das echte Gefühl wieder, das ich zu dem Zeitpunkt hatte.

Als letzte Möglichkeit sah ich nur den Gang zur Information. Vielleicht hat so ein riesiges Einkaufszentrum sogar einen entsprechenden Raum und kann einen Arzt auftreiben?! Wir kämpften uns also ein letztes Mal in das Einkaufszentrum und zur Information, wo wir die Situation schilderten. Und ja: Es gab sogar einen dementsprechenden Raum… am komplett anderen Ende des Einkaufszentrums. Allerdings traute mir keiner mehr zu, dass ich bis dahin kommen würde, und man vermutete mittlerweile wirklich mehr als einen Kreislaufzusammenbruch. Die Damen kamen zu dem Schluss, dass ein Krankenwagen in dem Fall die einzig sinnvolle Option ist. Mir selbst war es unangenehm, wegen einer Magenverstimmung oder einem Hitzeschlag einen Krankenwagen zu rufen. Jedoch sah auch ich keine andere Möglichkeit mehr. Somit stimmte ich zu, legte mich auf eine Bank, den Kopf auf dem Schoß der Freundin, und wartete auf die “Rettung”.

Fortsetzung folgt…

*Wenn Interesse besteht, dass ich mal ausführlicher über hirnlose Vollspastis schreibe, die sich nachts mit getunten Schrotthaufen auf McDonalds-Parkplätzen oder an Tankstellen treffen, sagt es mir – gerne auch als Kommentar. Ich habe immer Spaß an derartigen Hasstiraden.

Akt 1, Szene 1 – Die Lage spitzt sich zu

Was bisher geschah:
Prolog – Der Anfang vom Ende meines Lebens

Nachdem ich mittels meiner Zigarette den Weg zur Hölle ein kleines Stück weiter geteert hatte, wollten wir erneut das Einkaufszentrum betreten. Der Weg dorthin führte ca. 100 Meter über einen sonnigen Platz voller einkaufswütiger Menschen, wenn man all die ausdruckslosen, leeren Gesichter so bezeichnen möchte.

Schon als ich aufstand, fühlte ich mich nicht wohl. Ich schob es vorerst auf das Nikotin. Doch mit jedem Meter, den ich dem Eingang näher kam, wuchs das Unwohlsein in mir. Langsam bahnte sich kalter Schweiß durch jede Pore meines Körpers den Weg nach draußen. Dunkelheit trat vor meine Augen und nahm mir mit jedem Schritt etwas mehr von meinem Augenlicht. Ein immer penetranter werdender Pfeifton drang in meinen Kopf, der zunehmend zu zerbersten drohte. Der Herzschlag beschleunigte sich, bis mein Herz mir fast die Brust zerriss. Mein gesamter Körper begann zu zittern. Alles schien sich zu drehen. Die Atemzüge wurden kürzer und hektischer. Langsam gesellte sich Brechreiz zu den Symptomen. Die Speichelproduktion stieg an. Die Zunge schien anzuschwellen. Der Magen rebellierte. Okay. Was mach ich jetzt? Die Hitze bringt mich um. Und das zwischen all den Menschen. Ich brauche einen ruhigen, kühlen Ort. Ich muss mich hinlegen. Etwas trinken.

Ich wandte mich zu meiner Freundin: “Mein Kreislauf spielt verrückt. Lass uns bitte kurz raus aus der Masse.” Also liefen wir am Eingang vorbei über einen kleinen Weg neben das Einkaufszentrum. Endlich raus aus der Masse. Jedoch war auch dort nirgendwo Schatten oder eine Bank, auf die ich mich hätte legen können. Also setzte ich mich kurz auf einen Bordstein und versuchte, wieder klarer zu werden. Leider ohne Erfolg. Wo, zur Hölle, finde ich einen kühlen, ruhigen Ort, an dem ich allein bin? Was tu ich sonst, wenn mein Kreislauf verrückt spielt? Mmh… Ich hab’s! (Stellt euch dazu bitte die Handbewegung von Wickie vor.) “Lass uns bitte ins Parkhaus zu meinem Auto gehen. Da kann ich die Klimaanlage anstellen, mich ein wenig hinlegen und etwas trinken. Bis dahin sollte ich es schaffen. Und dann geht’s mir bald besser, und alles wird gut.”

Also rein in die Masse und mit ihr in das Einkaufszentrum. Ich fühlte mich zwar, als würde ich jeden Moment umkippen und kotzen, aber die 300-400 Meter würde ich schon überstehen. Also bahnten wir uns möglichst schnell einen Weg durch den typischen schlendernden Abschaum, der immer darauf bedacht ist, sich so langsam wie möglich zu bewegen und sich dabei am liebsten so breit macht wie ein gottverdammter Schwertransport auf der Autobahn. (Ihr dürft ruhig zugeben, dass ihr genau wisst, was ich meine: Diese Momente, in denen man sich eine Kalaschnikow wünscht.) Wenigstens lenkte meine Wut auf all diese Ballastexistenzen mich kurzzeitig von meinen Symptomen ab. An viel mehr von dem Weg zu meinem Auto, dem vertrauten, sicheren Ort, kann ich mich zum Glück leider nicht erinnern.

Irgendwann kamen wir jedoch am Ziel an. Auch wenn es im Parkhaus ebenfalls verdammt warm und die Luft voller Abgase war, so war ich immerhin im Schatten und konnte mich auf mein Auto mit Klimaanlage und Getränken freuen. Ich schien in Sicherheit.

Fortsetzung:
Akt 1, Szene 2 – In Sicherheit… oder?

Prolog – Der Anfang vom Ende meines Lebens

Die folgende Tragödie ist keine Fiktion. Sie beschreibt den härtesten Kampf meines Lebens. Der Gegner: Angst.

Es war der 30. Juli 2008. Nach drei Jahren Beziehung sollte der erste “Kurzurlaub” mit meiner Freundin anstehen. Der Plan:

  • Donnerstag, 30. Juli 2008: Fahrt nach Oberhausen, den Tag im CentrO verbringen, abends im Hotel einchecken
  • Freitag, 01. August 2008: Sealife besuchen und einen weiteren schönen Tag in Oberhausen verbringen
  • Samstag, 02. August 2008: Warner Brothers Movie World
  • Sonntag, 03. August 2008: Rückfahrt

Bis zum frühen Nachmittag des Donnerstages verlief sogar alles nach genanntem Plan. Ich holte morgens meine Freundin ab und fuhr mit ihr nach Oberhausen ins CentrO, wo wir ein paar wundervolle Stunden bei strahlendem Sonnenschein verbrachten. Natürlich besuchten wir auch einige dieser perversen Bekleidungsläden für junge Damen, aber was tut man nicht alles für die Liebe? Außerdem ist man niemals der einzige Mann, der wie bestellt und nicht abgeholt im Laden rumsteht, während sein Weib sich durch Berge an semi-schönen und qualitativ minderwertigen Klamotten wühlt. (An dieser Stelle ein Aufruf an Pimkie, Orsay, etc.: Richtet bitte eine Spielecke für uns Männer ein.) Wir taten aber auch schöne Dinge: Am Wasser sitzen, Enten und Fische beobachten, Cocktails trinken und Fotos machen. Das Highlight für mich, als Genießer, war natürlich der Food Court mit all seinen Spezialitäten. (Spezialitäten bedeutet in diesem Fall: Riesen-HotDogs.) Nach dem Essen – und der obligatorischen Zigarette danach – fand das Ereignis statt, das mein Leben für immer zerstören verändern sollte.

Fortsetzung:
Akt 1, Szene 1 – Die Lage spitzt sich zu

Mein Musikgeschmack – Eine Zeitreise

Was ist das böseste, was man einen echten Musikliebhaber fragen kann?

Was hörst du so?

Selten dämlich. Ich höre Musik, verdammt! Würde ich alle Bands aufschreiben, die ich mag, würde ich vermutlich bis zu meinem Lebensende – das bei meinem Lebensstil sicherlich früh eintritt – an der Beantwortung dieser Frage arbeiten. Man könnte es durchaus als Sisyphosarbeit bezeichnen. Deshalb möchte ich anders an die Frage herangehen und hiermit eine universelle Antwort schaffen, auf die ich jedes Mal hinweisen kann, wenn mich jemand mit dieser Frage quält.

Ich liebe Musik! Ich liebe kein bestimmtes Genre. Wer sich auf ein Genre versteift, verpasst so viel wunderbares. Also guckt bitte mal über den Tellerrand, ihr Gammler. Natürlich gibt es immer Genres, die man generell, in bestimmten Lebensphasen oder auch nur in besonderen Momenten bevorzugt. Aber etwas zu bevorzugen heißt nicht, alles andere auszuschließen.

Vor ca. 20 Jahren fing ich an, bewusst Musik zu hören. Durch meine großen Schwestern war es größtenteils die Chartmusik aus der Zeit. Recht schnell stieß ich allerdings durch einen Sampler auf Die Toten Hosen (damals mit “Sascha”), die sich schnell zu einer meiner Lieblingsbands entwickelten, und die ich auch heute noch liebe. In den folgenden Jahren kam viel weiterer Punkrock, wie z.B. Die Ärzte (die nicht hervorgehoben werden, weil sie mich durch viele miese Konzerte als Hörer verloren), Böhse OnkelzWizo, Lost Lyrics, Swoons, etc. hinzu. Außerdem sah ich die Hosen in der 3. Klasse das erste Mal live. Meine Kindheit war also sehr Punkrock-geprägt. Allerdings habe ich nebenbei immer ein paar Sachen aus den Charts gehört. (Kennt ihr noch “Meine kleine Schwester” von Spektacoolär oder “Vater, wo bist du?” von Die 3. Generation? Herrlich!)

Mit 11 oder 12 bekam ich dann meine erste “Crossing All Over” CD, durch die ich Bands wie Biohazard, Life of Agony, Megavier, Prodigy, Chemical BrothersRammstein, Marilyn Manson, Blackeyed Blonde (“Krieg ist geil”), Clawfinger, etc. kennen und lieben lernte. Ab da setzte ich mich weiter mit Musik der härteren Gangart auseinander, und lernte so tolle Bands wie Killswitch Engage, Sick of it allSystem of a Down, Static-XSlipknot, Soulfly, Korn, Mudvayne, Limp Bizkit und Refused kennen. Als ich dann die “Nightfall in Middle-Earth” von Blind Guardian bekam, war meine Reise in metallische Gebiete nicht mehr aufzuhalten. Viele lokale Bands wussten mich zu begeistern, allerdings auch die alten Bekannten: Subway to SallyIced Earth, Eisregen, Bolt Thrower, Cannibal Corpse, Cradle of Filth, Dimmu Borgir, Siebenbürgen, Ministry etc. Recht spät entdeckte ich dann auch den wunderschönen, atmosphärischen Black Metal von Burzum und Nargaroth für mich, der sich zu einer großen Liebe entwickelt hat, die mittlerweile durch Satanic Warmaster weiter vertieft wurde.

Nebenbei wilderte ich jedoch auch in vielen anderen Gebieten und fand dort ebenfalls Interpreten, die ich schnell ins Herz schloss. Ich kaufte mir sogar meine erste Nirvana-Platte. Allerdings verschenkte ich diese schnell wieder, weil ich die Musik abgrundtief beschissen fand (und immer noch finde). Stattdessen setzte ich mich lieber mit Bands wie MuseThe Blood BrothersAFI, Red Hot Chili Peppers, Such a Surge, Emil Bulls, Blink 182, ZSK, Sum 41, Murderdolls und Klassikern wie Queen, Led Zeppelin, Jimi Hendrix, Santana, Guns ‘n Roses, Black Sabbath, Metallica, Testament und vielen anderen auseinander.

Um den nächsten großen Bereich wurde mein Musikgeschmack erweitert, als ich durch Metal in der schwarzen Szene und somit auch irgendwann bei den Gothics landete. Anfangs war es vor allem Gothic-Metal von Lacrimosa, Tristania, Theatre of Tragedy, etc. Jedoch geriet ich sehr schnell in all die weiteren Bereiche der Szene, sei es nun die mittelalterliche, die elektronische oder auch die schwer-einzuordnende Richtung. Bands, die mich seitdem begleiten sind unter anderem: Samsas Traum, Weena Morloch, Feindflug, And One, Xotox, Combichrist, Suicide CommandoDiary of Dreams, Saltatio Mortis, Goethes Erben, Cinema Strange, etc.

Außerdem lernte ich in dieser Zeit – durch den großen Einfluss auf viele Gothicbands, wie auch durch Film Soundtracks – klassische Musik kennen und lieben. Auf dem Gebiet habe ich auch heute noch nicht viel Ahnung, aber ich höre klassische Musik zwischendurch unheimlich gerne, ob nun ein ganzes Orchester, ein wunderschönes Piano oder auch eine Oper. Hier sind sowohl die üblichen Verdächtigen, wie Bach, Mozart, TschaikowskiBeethoven und Händel, als auch modernere Koryphäen auf dem Gebiet, wie z.B. Clint Mansell, Ennio Morricone, Ludovico Einaudi und Riz Ortolani, zu nennen.

Nebenbei entdeckte ich auch Goa für mich. In der Szene war ich auch als Gruftie immer willkommen und hatte viel Spaß auf entsprechenden Partys. Interpreten aus dem Bereich, die mir gut gefallen: Ferbi Boys, Infected Mushroom, Skazi, Astrix, etc.

Da mich die Gothic-Szene zunehmend langweilte, kehrte ich ihr langsam den Rücken zu, nahm aber meine vielen musikalischen Entdeckungen in meinem Herzen und auf meinem iPod mit. Ich entwickelte zunehmend meinen eigenen Stil und ging musikalisch in viele Richtungen. Eine wichtige davon ist Indie/Alternative/Prog-Rock. Ein paar Beispiele: Ghinzu, The long Blondes, The Mars Volta, 65daysofstaticSigur Rós, Arcade Fire, Forward Russia, Foxy Shazam, Patrick WolfMotorpsycho, Kings of LeonGrand Island, … and you will know us by the Trail of Dead, The Decemberists, The Autumns, Brazil, Hellogoodbye, The XX, New End Original, Saboteur, …

Zusätzlich entdeckte ich auch im Hip Hop Genre ein paar weitere Künstler, die mir gefielen: Insane Clown Posse, The Perceptionists, Lil WayneK.I.Z., Kool Savas, Azad, Sido, Kind Orgasmus One & Frauenarzt (nur die “Porno Mafia”), F.R., Casper, G.M.C. und natürlich Money Boy.

Die wichtigste Wieder-/Neuentdeckung war jedoch der Hardcore und vieles, was damit verwandt ist. Sprich: Post-Hardcore, NYHC, Metalcore, Mathcore, Deathcore (dadurch auch wieder mehr zu Brutal Death Metal, Grindcore und Porngrind), Emocore, Screamo, etc. Die Musik begleitet mich nun schon seit Jahren und begeistert mich jeden Tag auf’s Neue. Bands aus diesem Bereich: Heaven Shall Burn, Neaera, Alesana, Enter ShikariEmmure, Attack Attack!Agnostic Front, Empty Vision, Comeback Kid, Architects, Iwrestledabearonce, The Dillinger Escape Plan, Suicide Silence, Whitechapel, Carnifex, Shoot the Girl first, Asking Alexandria, Open Fire!, Sleeping Giant, Alexisonfire, Kvelertak, I set my Friends on Fire, Narziss, etc.

Ihr seht: Mein Musikgeschmack ist sehr umfang- und abwechslungsreich. Vor allem, wenn man bedenkt, dass hier nur ein Ausschnitt (wenn auch ein großer und wichtiger) davon beschrieben ist. Und er wird ständig erweitert. Alle Bands, die hier hervorgehoben sind, höre ich auch heute noch. Seinen Musikgeschmack zu erweitern heißt nicht, neue Musik zu hören und alte zu vergessen. Seine Wurzeln sollte man generell nie vergessen.

Ich denke, damit ist der Stein nun endlich auf dem Berg und bleibt auch dort.

Zusätzlich folgt nun noch eine Liste von Interpreten, die ich zur Zeit viel höre. Diese wird ab und zu aktualisiert.

Alesana, Heaven Shall Burn, Ed Sheeran, Iwrestledabearonce, City and Colour, Ludovico Einaudi, Kvelertak, Refused, Shoot the Girl first, Sleeping Giant, Cauterize, Urtikaria Anal, Cemetery Rapist, Skrillex, Satanic Warmaster, Burzum, Foxy Shazam, And One, …

Und täglich grüßt das Murmeltier…

Fast jeden Morgen wenn ich völlig schlaftrunken erwache, nachdem ich durchschnittlich acht mal die Snooze/Schlummern-Taste meiner zwei Wecker betätigte, krieche ich zu meinem Macbook und höre mir noch vor meinem ostfriesischen Nuttenfrühstück (Zigarette und Ostfriesentee) “The Rise” von Empty Vision (2003-2009, nähe Hannover) an. Der kurze (1:42 min) Track mit seinen ebenso kurzen, aber prägnanten Zeilen ist der perfekte Start in den Tag. Gerade in dem psychischen Tief, in dem ich mich zur Zeit befinde, versuche ich gerne, den Text ein wenig zu verinnerlichen und so viel wie möglich von der positiven Energie aufzunehmen. Auch wenn viele von euch vermutlich nicht viel mit Hardcore anfangen können, möchte ich euch trotzdem den Text ans Herz legen und mich auf diesem Wege bei den Jungs von Empty Vision bedanken.

All bridges burnt 
We won’t look back 
The future is ours 
The past is dead 
What’s done is done 
And can’t be reset 
From this day on 
We will look ahead 
Hope is by our side 
And will lead our way 
Every step gives us strength 
To make the best of each day

Falls euch interessiert, wie sich das Ganze anhört, könnt ihr euch das Youtube-Video angucken. Leider gibt es zur Zeit keine Album Version online. Also muss ein mieser Livemitschnitt genügen, der jedoch die Atmosphäre des Songs sehr gut einfängt.